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Was Du über Feuchttücher für Babys wissen solltest

03 August 2020 by Sjoerd Trompetter

Feuchttücher für Babys – ein schmutziges Geschäft. Und damit meinen wir nicht das Abwischen des Babypopos. Obwohl Feuchttücher Toiletten- und Küchenpapier ähneln, unterscheiden sie sich doch in einem Punkt fundamental. Bei 90% aller herkömmlichen Feuchttüchern wird nicht nur die Verpackung, sondern insbesondere die Tücher selbst aus Plastik hergestellt. Da Feuchttücher aus Plastik bestehen, handelt es hierbei um Einwegplastik, welches leider zu großen Teilen in der Natur landen kann. Und das ist erst der Anfang…

Feuchttücher für Babys sind ein schmutziges Geschäft. Nicht wegen des Abwischens des Babyspopos, sondern weil sie unsere Umwelt verschmutzen. Anders als Toiletten- und Küchenpapier bestehen 90% aller herkömmlicher Baby-Feuchttücher aus Plastik. Das schließt sowohl die Verpackung als auch die Tücher selbst mit ein. Eine besorgniserregende Menge dieses Einwegplastiks landet letztendlich in der Natur und richtet dort großen Schaden an.

Es ist ein schmutziges Geschäft

Luierinfo zufolge – ein Vergleichsportal für Windeln und Feuchttücher in den Niederlanden – braucht ein Kind pro Jahr etwa 1.800 Feuchttücher. Natürlich ist dies ein Durchschnittswert und kann von Kind zu Kind leicht abweichen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von zwei Feuchttüchern pro Windel, häuft sich schnell ein riesiger Berg an Feuchttücher-Müll an. Schlussendlich summiert es sich auf mehr als 14.000 Feuchttücher in vier Jahren! Diese Babyfeuchttücher landen achtlos mit den Windeln im Mülleimer und verursachen so in den Niederlanden jedes Jahr ungefähr 275 Kilo Windelabfälle pro Kind. So werden Babys zu einem schmutzigen Geschäft…

Laut WWF gelangen jedes Jahr 8 Millionen Tonnen Plastik ins Meer, wovon 50 % Einwegplastik sind – große Teile davon wiederum Feuchttücher. Eine Packung handelsüblicher Baby-Feuchttücher besteht aus 58 Gramm Plastik, was in etwa 2 PET-Flaschen entspricht. Jede Sekunde landen mit den Feuchttüchern also mehr als 800 Kilo Plastik in der Natur und verschmutzen unsere Umwelt.

Die plastikfreien Feuchttücher von Naïf schonen die Umwelt und sind biologisch abbaubar. Benutzte Feuchttücher dürfen in den Niederlanden jedoch nicht im Biomüll entsorgt werden. Grund dafür ist, dass an den Feuchttüchern Fäkalien haften. Das Verbot der Entsorgung von benutzen Feuchttüchern im Biomüll soll verhindern, dass z.B. Arzneimittelrückstände in den Kompost gelangen. Stellst Du Deinen eigenen Kompost her, so kannst Du die Feuchttücher aber gerne dort entsorgen.

Feuchttücher gehören nicht in die Toilette!

Spüle die benutzten Feuchttücher niemals die Toilette hinunter, es sei denn, es ist ausdrücklich erlaubt. Allgemein empfehlen die Experten für Abwasserentsorgung jedoch auch dann, keine Feuchttücher die Toilette hinunter zu spülen. Grund dafür ist, dass selbst biologisch abbaubare Feuchttücher die Rohre der Kanalisation verstopfen können. In London kam es beispielsweise zu einer Verstopfung aus Öl, Feuchttüchern und Fett in der Größe einer Boeing 747. Quelle: Union der niederländischen Wasserverbände

Feuchttücher sind leider häufig auch an Flussufern zu finden. Mit durchschnittlich 12 Tüchern pro 100 Meter Flussufer gehören sie zu den 15 am meisten vorkommenden Gegenständen an den niederländischen Flüssen Maas und Waal. Da die Inhaltsstoffe dieser Produkte im Gegensatz zu Toilettenpapier zumeist nicht im Wasser zersetzt werden können, bleibt es an den Ufern liegen. Und wir sprechen bisher nur von den Flüssen – im Ozean können die Plastiktücher von Meerestieren gefressen werden. Quelle: Schone Rivieren – Gemeinschaft von Organisationen gegen das Plastikproblem in niederländischen Flüssen

Obwohl die plastikfreien Feuchttücher von Naïf in 8 bis 10 Wochen abgebaut werden, sollte man sie trotzdem nicht runterspülen. Das Tuch löst sich nicht schnell genug auf, um eine Verstopfung zu verhindern. Darüber hinaus können Meerestiere in den verwendeten Tüchern ersticken. Das willst Du doch nicht! Deswegen schmeiß sie einfach in den Mülleimer.

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